






Sind Sie mit mehreren Booten unterwegs und müssen Sie ein Nest oder eine Vogelfamilie passieren, fahren Sie bitte weiträumig und zügig vorbei. Halten Sie die Boote eng zusammen, um die Störung möglichst kurz zu halten.
Informieren Sie sich bitte vor Beginn der Fahrt, ob Ihr Weg durch ein Schutzgebiet
führt. In vielen Bereichen unseres Landes sind Schutzgebiete ausgewiesen. Hier gelten
besondere Bestimmungen zum Schutz der Tier-
Informieren Sie sich vor der Fahrt bitte über das Gewässer, das Sie befahren wollen.
Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein, nicht nur aus Umweltschutzgründen sondern
auch aus Sicherheitsgründen. Alle notwendigen Informationen erhalten Sie aus den
DKV-
Kleine Gewässer verlangen eine besonders gute Fahrtechnik. Kleinflüsse sollten nur in kleinen Gruppen mit kleinen Booten befahren werden. Als Faustregel gilt: Alle Boote müssen ohne Grundberührung und Uferkontakt auf der Stelle wenden können. Überprüfen Sie vor Ort am Gewässer, ob der Wasserstand für Ihre Paddeltour wirklich ausreicht. Bei zu geringem Wasserstand können Tiere und Pflanzen im Flussbett unbemerkt geschädigt werden. Insbesondere kann der Fischlaich dann ersticken. Nach regenarmen Zeiten sind viele Gewässer nicht mehr befahrbar. Weichen Sie in einem solchen Fall auf einen größeren Fluss in der Nähe aus.
Melden Sie bitte sofort Umweltverschmutzungen! Achten Sie besonders auf stinkende
Schmutzwassereinleitungen, Ölfilme und wilde Müllkippen an und in der Nähe von Gewässern.
Rechtzeitige Anzeige kann ein Gewässer vor schweren Schäden retten. Zuständig sind
die örtlichen Polizei-
Vermeiden Sie eine Übernutzung. Wenn Sie bereits am Start erkennen, dass das Gewässer hoffnungslos übernutzt ist, dann sollten Sie auf die Befahrung des Gewässers verzichten. Eigenes Fehlverhalten kann nicht damit entschuldigt werden, dass andere die Natur noch stärker belasten.
Vermeiden Sie Uferbeschädigungen beim Start. Starten Sie Ihre Paddeltour nur von
Ufern, an denen keine Schäden verursacht werden können. Starten Sie bitte nicht,
indem Sie mit Ihrem Boot die Uferböschung hinunterrutschen. Dies zerstört nur das
Ufer. Alle Flachwasser-
Genießen Sie die Stille und Einsamkeit. Stören Sie nicht andere Leute, die wie Sie
die Ruhe suchen. Vermeiden Sie Lärm und lautes Rufen. Rasten und Lagern zur kurzen
Erholung ist nur an Plätzen möglich, an denen das Ufer nicht beschädigt werden kann.
Das wilde Zelten ist in Deutschland fast überall verboten. Besonders gekennzeichnete
Rast-
Nehmen Sie ihren Müll wieder mit und lassen Sie ihn keinesfalls an ihren Rast-
Denken Sie schon bei der Anfahrt an die Umwelt. Bilden Sie Fahrgemeinschaften. Stellen
Sie Ihren PKW bitte auf öffentlichen Parkplätzen und nicht auf Privat-
Nehmen Sie beim Umtragen besondere Rücksicht auf Uferbefestigungen und Zäune. Umtragen an Stauanlagen ist nicht immer gestattet. Mancherorts wird es nur stillschweigend geduldet. Notfalls müssen Sie ihr Boot und die Ausrüstung über eine längere Strecke tragen.

Wir sollten alles daran setzen, dass vom Kanu Sport keine zusätzliche Belastung für die Natur ausgeht.
Der DKV hat einige Ratschläge zusammengestellt, damit Sie unbeabsichtigte Störungen des empfindlichen Naturhaushaltes vermeiden können. Vermeiden Sie bitte alles, was Tiere stören oder auch nur beunruhigen könnte.
Alle Feuchtgebiete sind von besonderer Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht
der Natur. Flachwasserbereiche, Uferzonen sowie angrenzendes Umland sind Brut-
Halten Sie möglichst großen Abstand von Nestern und Nachwuchs führenden Wasservögeln.